Charlotte Mason Bildung

Charlotte Mason war eine außergewöhnliche Erziehungswissenschaftlerin und Pädagogin, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Großbritannien lebte und wirkte. Obwohl sie selbst nie eigene Kinder hatte, gründete sie eine nationale Elternbewegung, die PNEU (Parents National Education Union), die sie zusammen mit Henrietta Franklin leitete. Ihre Bildungsphilosophie basiert auf der christlichen Idee, dass alle Kinder bereits ab ihrer Geburt Personen sind, die nach dem Abbild Gottes gemacht wurden und nicht erst zu Personen gemacht werden müssen. Aus diesem Grund wehrte sie sich auch gegen die Annahme der damaligen Zeit, dass es SchülerInnen gibt, die sich nicht bilden könnten. Sie trat für eine umfassende und liberale Allgemeinbildung ein, in der Kunst und Musik nicht als nutzloser Zeitvertreib angesehen wurden, sondern gleichwertig neben den anderen Fächern standen und bis heute stehen. Sie plädierte darauf, dass alle Bildung Selbstbildung sei und dieses Selbst daher eine wichtige Rolle im Prozess des Lernens darstellt. Ihr war auch die Neuroplastizität des Gehirns bereits bewusst, obwohl dieses Thema erst 50 Jahre später erforscht werden sollte.

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